Weg mit den alten Häusern!

Am 20. Aug. 2015 wird unsere neue Dokumentation „Weg mit den alten Häusern! Über den rasenten Verlust alter Bausubstanz und seine Ursachen“ der Presse vorgestellt.

Sie kann als Druck gegen einen Unkostenbeitrag von € 5.- bei uns bezogen werden oder aber (in geringerer Bildauflöung) heruntergeladen werden.

Weg mit den alten Häusern!

Wir freuen uns über das Weiterverbreiten.

 

4 Gedanken zu „Weg mit den alten Häusern!

  1. renate gesierich sagt:

    Man müsste alte schöne Gebäude zum Kulturdenkmal erklären und damit vor dem Abriss schützen !

  2. admin sagt:

    Eine Zusammenstellung der in den letzten Tagen eingegangenen Kommentare:

    Liebes „unverwechselbares Graz“!
    Obwohl es uns allen lieber gewesen wäre, dass diese Dokumentation nicht notwendig gewesen wäre, sie (die Dokumentation) ist nun leider notwendig und gut gelungen. Möge sie wirken!
    Im letzten BIG schrieb ich über die Leonhardstraße. In erster Linie wegen des Girardihauses.
    Mit besten Grüßen
    Prof. Mag. Dr. Karl-Albrecht Kubinzky

    Vielen Dank für Ihre sehr interessante Dokumentation.
    Da kann man sich nur ärgern.
    Ich bin froh, nicht mehr in Graz zu leben.
    Beste Grüße
    Dr.Ottfried Hafner

    Liebes Team,
    vielen Dank für die perfekt gelungene Broschüre!! Sie zeigt traurig auf, dass in Graz noch sehr viel Handlungsbedarf besteht. Gerne werde ich mich um Verbreitung der Info bemühen – in der Hoffnung, dass diese die zuständigen Verantwortlichen aufweckt und zum Handeln veranlasst, sodass in Graz noch ein Teil des ursprünglichen Charmes gerettet wird.
    Mit freundlichen Grüßen
    Gerald Ehgartner

    Ich verbrachte zwei Jahre meines Lebens in Beirut, wo wir ein sehr ähnliches Problem hatten. In der Tat „hatten“! Weil in weniger als 5 Jahren (2005-2010) wurden mehrere 10.000 Altbauten aus der osmanischen Zeit, des französischen Mandats und der Zwischenkriegszeit zerstört, um „Towers“ zu bauen. Heute gleicht das einigste „Paris des Ostens“ wie ein Ei dem anderen Dubai, Hongkong oder etwa Kuwait City. 2005 wurde ein Investitionsgesetzt in Kraft gesetzt, dass es erlaubte, bestehende Denkmalschutzauflagen zu umgehen, „falls“ die Bausubstanz der Altbauten nicht mehr intakt sind. Und plötzlich waren auch vollkommen intakte Häuser „abbruchreif“ geworden. 2010 gab es von der BI „Save Beirut Heritage“ (https://en.wikipedia.org/wiki/Save_Beirut_Heritage) eine reißen Demo in Beirut, die ich damals journalistisch begleitete und dabei diesen Artikel schrieb, der erstmals im Print 2011 im libanesischen Kazamaza Magazin erschien:
    https://arabspringcollective.wordpress.com/2012/09/12/bye-bye-beirut/
    Spätestens nach der Zerstörung des legendären Kommod/Triangel in Graz, war die Stadt für mich persönlich nicht mehr die selbe. Heute finden sich kaum noch Beisl’n und Café-Häuser in Graz. —> Diese mussten dem amerikanisch Schund von Starbucks-nachempfundenen Kaffee-to-go „Lounges“ weichen…

    Ich lebe nicht mehr in Graz und kann daher nicht viel tun, außer meine Solidarität zum Ausdruck zu bringen und zu sagen: Kämpft weiter!
    Saluti da Roma,
    Thomas Kukovec

    Liebe Freunde – gerade wüten in der Mariatrosterstrasse die Abreissbaulöwen – und viele der in Windeseile errichteten Kleinstwohnungen baut angeblich der REWE-Konzern anstelle seine BILLA-Läden, die weniger Gewinn abwerfen. Der alte Bezirk mit seiner unverwechselbaren Atmosphäre versinkt unter der Gewalt der „Anleger“
    Mit besten Grüßen
    Ami Behmel

    Liebe Frauen Kammerlander und Thümmel, lieber Heinz Rosmann!
    Ich gratuliere euch zu dieser fundierten DOKU. Wenn man grundsätzlich gleicher Meinung ist, muss man im Detail nicht überall gleich ziehen.
    Das Ortsbild ist oft nicht mehr rettbar wenn nur mehr ein letzter kleiner unansehnlicher Teil zu schützen wäre. Hätten wir eine Hochkultur, wo Architektur von Gestern durch Baukunst von Heute ersetzt würde, wäre es nicht so schlimm. Dem ist nicht so. Euer Beispiel Nr.1 ist so gut dafür. Ich schätzte Arch. Zaha Hadit in ihren weltweiten grandiosen Werken. Sie will sich in der Einspinnergasse gar nicht in ein Ensemble eingliedern, will uns aber mit einem Turm von alten hässlichen Fernsehapparaten beglücken. Es ist ihr und unser Stadt nicht wert. Es ist ein hässlicher und altmodischer Entwurf, der aus der Plastikperiode der 70iger Jahre entstammen könnte..
    ORTSBILD-Gestaltung (nicht nur Schutz) ist für unser Baubehörde und politischen Verantwortlichen ein schwieriges Fremdwort.
    Nochmals herzlichen Dank für eure gute Arbeit.
    Wolfgang Kapfhammer

    Sehr geehrter Damen und Herren,
    danke für Ihre wichtige Initiative! Es ist schön, dass sich in Graz endlich eine Front gegen die Gewinnsucht einiger auf Kosten unser aller Lebensqualität bildet.
    Gratulation zu Ihrer ausführlichen Dokumentation!
    Das nächste Opfer: Ein kleines Häuschen an der „Ostspange, die nie kommen wird“ – Rosenberggürtel-Ecke Rosenberggasse.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Michael Fitzek

    Sehr geehrte AktivistInnen!
    Zunächst ist Ihrer wichtigen und beeindruckenden Initiative (siehe diese neue, wahrhaft furchterregende Dokumentation) für ein unverwechselbares Graz besonders zu danken! Ausufernde Profitgier, aber auch die allmähliche Abgewöhnung ästhetischer Empfindungen, die immer noch mit Proportion, Gliederung, Baustoff, Farbe, Perspektive und historischem Bewusstsein zu tun haben, sind dabei, das Gesicht und den ganzen Charakter unserer Stadt zu verhässlichen und damit zu anonymisieren. Dagegen ist unser Bürgerwiderstand angesagt!
    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Harald W. Vetter

  3. Gudrun Pail sagt:

    Liebe Leute,

    vielen Dank für die Dokumentation. Erschreckend beim Verlust alter Bausubstanz ist vor allem auch, dass die Grünflächen rund um die Häuser verschwinden und bei Neubauten VIEL, VIEL zu dicht gebaut wird! Bis wir keine Luft zum Atmen mehr haben.
    Jeder Baum ist mehr als Gold wert. Aber:
    Erst wenn der letzte Fluss versiegt, der letzte Baum gefällt ist, werdet Ihr merken, dass mensch Gold nicht essen kann.

  4. Alexandra Lefkopoulos sagt:

    Liebes Team,

    danke für euren Einsatz. Ich bin schockiert über die Bausünden in Graz und finde eure Dokumentation sehr interessant und gut gelungen. Gute, renovierungswürdige alte Bausubstanz (Ziegel)von Altbauten werden aus reiner Profitgier geopfert und muss billigen und auch hässlichen Neubauten weichen. Die Gegend um Maria Trost ist ein besonders betroffenes Gebiet.

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